Sachversicherungen

Gewerbeversicherung

Eine Gewerbeversicherung für die eigene Firma ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Die Voraussetzungen und Eigenheiten sind bei jeder Firma anders und deshalb bedarf es erstmal einer genauen Beratung. Was sind die eigenen Risiken? Deshalb sollte man sich von Experten beraten lassen, denn nichts ist schlimmer, als falsch versichert zu sein, sich aber sicher zu fühlen.

Gebäudeversicherung

Bei einer Gebäudeversicherung haben Sie die Möglichkeit die Immobilie, das Geschäftsgebäude, die Sie für gewerbliche Zwecke nutzen gegen die finanziellen Folgen von Schäden zu versichern. Hier spricht man von der Geschäftsgebäudeversicherung beziehungsweise von der Gewerbegebäudeversicherung.

Versichert hierbei sind das Fundament des Gebäudes, die tragenden Wände, das schützende Dach, sowie fest verlegte Bodenbeläge, eventuelle fest eingebaute Klimaanlagen, etc. Kurz gesagt alles was fest mit dem Gebäude verbunden ist.

Geschäftsinhaltversicherung

Die sogenannte Geschäftsversicherung ermöglicht eine Bündelung mehrerer Versicherungs-zweige. Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm, Glas und Betriebsunterbrechung können zusammengefasst werden. Auch Elementarschäden (Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen) können in den Versicherungsumfang eingeschlossen werden.

Betriebsunterbrechungsversicherung

Übernimmt bei einem Sachschaden die weiterzuzahlenden Löhne, Gehälter, Sozialabgaben, Mieten und den entgangenen Gewinn, wenn der Betriebsablauf aufgrund des Schadens unterbrochen wird. Es können Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl / Raub, Leitungswasser und Sturm gedeckt werden.

Betriebskostenversicherung

Deckt im Falle einer Arbeitsunfähigkeit des Unternehmensinhabers die monatlichen Betriebskosten für eine zuvor bestimmte Zeitspanne (meistens 1 Jahr) ab.

Umwelthaftpflicht

Baustein der Betriebshaftpflichtversicherung: Deckung der gesetzlichen Haftung für Schäden, die durch Umwelteinwirkungen (z. B. Freisetzen von Dämpfen und Gasen) verursacht worden sind. Seit Inkrafttreten des Umweltschadengesetzes (11/2007) sind ökologische Beeinträchtigungen, die durch die berufliche Tätigkeit verursacht werden, vom Verursacher zu beheben. Das betrifft Böden, Gewässer sowie natürliche Lebensräume und geschützte Arten.

Vertrauensschadenversicherung

Schutz vor finanziellen Schäden aus unerlaubten Handlungen eigener Mitarbeiter und weiterer Vertrauenspersonen. Gedeckt sind Schäden durch Unterschlagung, Diebstahl, Veruntreuung und Betrug einschließlich Computermissbrauch.

Haftpflichtansprüche wegen Diskriminierungen

Versicherung für Ansprüche gegen Arbeitgeber, die auf Benachteiligungen im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes beruhen.

Transportversicherung

Sie deckt den Verlust oder die Beschädigung der versicherten Güter während der Transportdauer und der transportbedingten Lagerung ab.

Zum Teil besteht Versicherungspflicht, wie z.B. für den gewerblichen Güterkraftverkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t (einschließlich Anhänger).

Rechtsschutzversicherung

Wahrnehmung der Rechtsvertretung und deren Aufwendungen (Anwalts- und Gerichtskosten), die sich durch die Ausübung des Geschäfts ergeben (z. B. bei Mietproblemen, Verkehrsschäden, Arbeitsverhältnissen, etc.).

KFZ Versicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung und die Grundvoraussetzung, um mit seinem Kfz am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt dabei für Schäden auf, die man einem Dritten durch den Gebrauch eines Kraftfahrzeuges zugefügt hat (Gefährdungshaftung).

In Deutschland muss ein Versicherer einen Antrag auf Kfz-Haftpflichtversicherung grundsätzlich annehmen. Nur unter bestimmten Voraussetzungen darf dieser Antrag abgelehnt werden. Man spricht hier von dem sogenannten Kontrahierungszwang.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt die nachfolgenden Schadenarten ab:
Sachschäden, Personenschäden, Vermögensschäden und immaterielle Schäden (z.B. Schmerzensgeld).

Viele Versicherer haben sich auf spezielle Fahrzeugklassen oder Kundengruppen spezialisiert, was zur Folge hat, dass sich die Beiträge der einzelnen Anbieter oft stark unterscheiden. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich deshalb immer.

Ein Flottenvertrag kann für Familien mit mehreren Fahrzeugen oder für Firmen interessant werden. Abhängig von der Versicherung werden Flotten- oder Gruppenversicherungen bereits ab drei Fahrzeugen angeboten und so kann man große Rabattoptionen von Versicherungen nutzen.

Elektronikversicherung

Durch unsachgemäßen Gebrauch, Vorsatz Dritter, Kurzschluss, Blitzschlag, Explosion, Diebstahl, Brand, Überspannung, Feuchtigkeit, Sabotage usw. können Schäden an EDV-Anlagen, Telefonanlagen oder bürotechnischen Anlagen entstehen. Kosten für den Wiedereinsatz von Programmen und die Wiedereingabe der Daten nach einem Datenverlust können durch eine Datenträgerversicherung abgedeckt werden.

Eine Mehrkostenversicherung ersetzt bei längerem Ausfall der EDV-Anlage den Mehraufwand (z. B. bei Überstunden, für Anmietung von EDV usw.). Eine erweiterte Datenträger- oder Softwareversicherung übernimmt darüber hinaus die Kosten für Datensicherung und Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes nach einem Virenbefall.

Maschinenversicherung

Reparaturen an Maschinen oder maschinellen Anlagen, die plötzlich und unerwartet eintreten, insbesondere durch Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, Kurzschluss, Überspannung, Sturm, Frost, etc..

Kreditversicherung / Forderungsausfall

Es gibt verschiedene Arten von Kreditversicherungen. Die bekannteste ist die Warenkreditversicherung (Forderungsausfallversicherung). Hier können Sie Zahlungsausfälle für bereits geleistete Warenlieferungen oder erbrachte Werk- oder Dienstleistungen absichern. Dabei muss für eine Leistung des Versicherers nicht zwingend die Insolvenz des Schuldners vorausgehen. Gute Versicherungsangebote zahlen bereits bei Zahlungsverzug.

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Unternehmensleiter

Die Directors & Officers Vermögensschadenhaftpflichtversicherung richtet sich insbesondere an GmbH-Geschäftsführer und Vorstände von AGs. Wer ein Unternehmen leitet, gerät zunehmend auch persönlich unter Druck, wenn in diesem Unternehmen etwas schiefgeht. Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung übernimmt das Risiko der persönlichen Haftung.

Entführung und Lösegeldversicherung:

Entführungen und Erpressungen nehmen seit den 90er Jahren kontinuierlich zu. Sie bilden ein nicht zu unterschätzendes Bedrohungspotential für Unternehmen und wohlhabende Privatpersonen. Die Schwerpunkte der mehr als 15.000 Entführungen im Jahr 2008 liegen zwar weiterhin in Lateinamerika, den ehemaligen GUS-Staaten, Asien und Südafrika. Aber auch in Europa wächst ihre Zahl – bedingt durch den Vormarsch der organisierten Kriminalität. Damit einher geht eine Verschärfung der Deliktqualität: Lösegeld- bzw. Erpressungsforderungen erreichen mittlerweile Größenordnungen von über 50 Mio. EUR.

Produkthaftpflichtversicherung

Baustein der Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungsschutz für die Haftpflicht des Herstellers, Zulieferers, Händlers bei Schäden, die durch fehlerhafte Produkte oder unzureichende Instruktion über die richtige Anwendung verursacht werden (z. B. unzureichende Gebrauchsanweisung).

Nach dem Gesetz haftet ein Warenhersteller (und vielfach sogar der Importeur) für Schäden aus Produktmängeln auch dann, wenn Ihn kein Verschulden trifft. Darüber hinaus kann Schmerzensgeld geltend gemacht werden.

Vorsorgeversicherung

Rentenlückenberechnung

Sie möchten wissen, wie hoch Ihre künftige gesetzliche Rente sein wird und welche Versorgungslücke bleibt? Wir prüfen Ihre Vorsorge bei der gesetzlichen Rentenversicherung und zeigen Ihnen eine eventuell drohende Versorgungslücke. Anschließend beraten wir Sie wie wir diese Versorgunglücke für Ihre Bedürfnisse schließen können.

Wir errechnen Ihre Versorgungslücke auf Ihre heutige Einkommensstruktur und zeigen Ihnen Ihre Versorgungslücke zum Rentenbeginn auf.
Unsere Dienstleistungen können Ihnen dabei helfen, auf Ihre Einkommensverhältnisse das passende Produkt zu platzieren um Ihre Versorgungslücke im Alter zu schließen und Ihnen einen entspannten Rentenbeginn zu gewährleisten.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Da man vom Staat nur noch bei Erwerbsunfähigkeit eine Mini-Rente bekommt, sollte man für den Fall der Fälle vorsorgen und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

In Deutschland wird jeder 4. Arbeitnehmer bis zum Rentenalter berufsunfähig.

Rentenversicherung / Altersvorsorge

Gerade für jüngere Menschen wird die gesetzliche Rente nicht reichen, um einen angenehmen und aktiven Lebensabend zu gestalten. Deshalb ist es wichtig, so zeitig wie möglich vorzusorgen und eine private Rentenversicherung abzuschließen.

Diese Rentenversicherung kann flexibel gestaltet werden (mit oder ohne Garantiezeit) und sie wird ein Leben lang gezahlt. Weitere Formen, wie die Riester- oder die Rürup-Rente sind ebenfalls interessante Rentenversicherungen für Selbständige.

Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine Einrichtung zur Altersversorgung für Mitarbeiter eines Unternehmens im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Der Mitarbeiter erhält eine Zusage, die entweder von ihm selbst durch Gehaltsumwandlung oder vom Arbeitgeber finanziert wird.

Die Pensionskasse verwaltet das Vermögen und zahlt später die Altersrenten oder das Alterskapital (Versorgungsleistungen) aus. Pensionskassen werden von einem einzelnen Unternehmen, einem Konzern oder gar einer Branche getragen.

Basisrente

Die sogenannte Rürup-Rente (Basisrente) ist eine steuerbegünstigte und kapitalgedeckte Altersvorsorge, die im Rahmen des Altersvorsorgegesetzes durch den Gesetzgeber seit dem 01. Januar 2005 geschaffen wurde. Vor allem Freiberufler und Selbständige sollen durch die Basis-Rente optimiert für ihr Alter vorsorgen können.

Die Basisvorsorge bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der reinen privaten Vorsorge. Im Rahmen der Steuererklärung können aufgewandte Beiträge auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet werden.